Dreamfields the Secret is Love RS-N JS-O GS-N "Mylie"

 

Farbe: Red Merle

Augenfarbe: Blau / Blau

Augenuntersuchung: frei

Größe / Gewicht: 50 cm / 17 kg

HD: A1 (Dr. Viefhues)

ED: 0 (Dr. Viefhues)

OCD: frei (Dr. Viefhues)

MDR1: +/-

HSF4: N/N (frei durch Eltern)

PRA: N/N (frei durch Eltern)

CEA: N/N (frei durch Eltern)

Gebiss: vollständiges Scherengebiss

Owner: Laura Rotterdam

Co-Owner: Aileen Apitzsch

 

Mylie ist nach Gelsenkirchen gezogen und wird als Zweithund Lauras Leben versüßen.

 

Mylie ist in einem Agility-Verein und wird bald ihr können auf Tunieren beweisen.


Laura und Mylie
Laura und Mylie

 

Ein paar Worte von Mylies Frauchen Laura:.

 

Mit meiner Mylie ist ein fünf Jahre alter Traum wahr geworden. Schon vor Felix' Einzug stand auch immer die Frage im Raum, ob es nicht ein Hütehund werden könnte. Nachdem wir jedoch ein Rudel Border Collies auf einem Hof mit eigenen Schafen kennenlernten, wussten wir gleich, dass diese Hunde genau dort hingehören, nämlich ans Vieh.

 

Dass es sich bei Australian Shepherds um eine viel weniger spezialisierte Rasse handelte, wusste ich bislang noch nicht. Aus diesem Grund entschieden wir uns statt für ein Powerpaket für eine kleine Schlaftablette, für die Lieblingsrasse meiner Mutter, den Berner Sennenhund. Für Mama ist Felix der geeigneste Hund der Welt, für mich war jedoch schnell klar, dass mir diese Trägheit nicht reicht. Lange, lange träumte ich also von meinem Aussie, lernte in der Zwischenzeit über 30 ganz verschiedene davon kennen, machte mich über Züchter, Linien, Krankheiten und den Rasseeigenschaften schlau und stellte fest, der Aussie ist die Rasse, die perfekt zu mir passt. Immer wieder hatte ich im Laufe der folgenden Jahre sogar einzelne Welpen im Auge, die unbedingt einziehen sollten, aber der Zeitpunkt passte nie. Zum Ende 2012 sollte es dann jedoch soweit sein. Mein Baby zog ein und brachte neuen, wilden Wind in die Familie.

 

Mylie ist für mich genauso wenig leicht zu beschreiben, wie sie für Außenstehende zu erfassen und kennenzulernen ist. Die Beziehung zwischen diesem Hund und mir ist unerklärbar - sie ist mein Herz, meine Seele, mein Ein und Alles!

 

Mylie im Alltag:

Sicher ist mein Schatten nicht das, was der Großteil der Gesellschaft als den "perfekten Hund" betiteln würde. Trotzdem ist sie genau das für mich. Immer an meiner Seite möchte mir Mylie ständig alles recht machen, hasst auch nur den kleinsten (manchmal sogar unabsichtlichen) skeptischen Blick von mir ihr gegenüber. Dies geht einher damit, dass ich Mylie nicht als einen besonders souveränen Hund beschreiben würde. Sie neigt eher dazu, unsicher zu sein, als mutig und offen, was allerdings im Alltag kaum zu Problemen führt. An einigen Stellen bedarf es ein etwas anderes Management als vielleicht mit einem anderen Hund, es ist aber durch ihren starken Will-to-please alles ohne Weiteres machbar. Wenn Mylie weiß, dass ich mich um die Situation kümmere und ihr genau das signalisiere, gibt es keine Probleme mehr für sie. Mylie hat weder einen besonders ausgeprägten Schutz- noch Jagdtrieb. Hütehundetypisch findet sie zwar alles, was sich schnell bewegt ziemlich interessant, es war aber eine Leichtigkeit ihr zu vermitteln, dass ich es lieber habe, wenn sie mich nach einer Sichtung erst einmal fragt, ob sie laufen darf. So haben wir es schnell geschafft, dass heute jeder sich schnell bewegende Reiz erst einmal einen Blick zu mir auslöst und ich dann entscheiden kann, ob sie hinterher rennen darf oder nicht.

 

Da sie von Welpe an gelernt hat mit Mensch wie mit Hund sehr sauber und fein zu kommunizieren, ist sie bei Kindern und Personen, die den Umgang mit Hunden nicht kennen, oft sehr unsicher. Auch ansonsten braucht sie keine anderen Menschen in ihrer Welt. Rassetypisch zeigt sie hier eine große Reserviertheit und weicht aus, wenn sie ein Fremder anfassen will. Kennt sie jemanden jedoch und hat denjenigen in ihr Herz geschlossen, freut sie sich bei der kleinsten Aufmerksamkeit so, dass ihr ganzer Körper vor Freude wackelt. Immer wieder erschreckt mich Mylie mit ihrer enormen Sensibilität. Sie merkt nicht nur sofort, wenn es mir schlecht geht, ich unsicher bin, freudig, aufgeregt oder mir etwas nicht gefällt und spiegelt das alles dann auch in ihrem Verhalten wieder - nein, sie vergisst bei völlig fremden weinenden Menschen plötzlich all ihre Reserviertheit, wird nervös und geht sogar hin um Trost in Form vieler Küsschen zu spenden. Ja, sie ist das Beste, was mir passieren konnte und hat all meine Erwartungen an meinen eigenen Aussie bei Weitem übertroffen. Ich kann ihrer Züchterin, und - nicht nur zu Mylies Glück - mittlerweile guten Freundin von uns, nicht genug für diesen perfekten Einstieg in die Aussie-Welt danken!

 

 

Mylie bei der Arbeit:

Obwohl Mylie auch mit einigen Wochen ohne Arbeit und besondere Auslastung den meisten Teil des Tages verschläft, spürt man gleich, wie glücklich sie ist, wenn sie arbeiten darf. Ihr ist es dabei völlig egal, was das für eine Art der Arbeit ist. Hauptsache, sie darf es für mich tun - und dann tut sie alles zu 200%. Mylie arbeitet um zu arbeiten, eine andere Bestätigung braucht sie nicht. Ich kann mich immer auf sie verlassen, egal wieviel um uns herum passiert, auch bei der Arbeit ist sie in Gedanken nur bei mir und gibt immer ihr Bestes. Wir machen gerne Unterordnung und (Rally-)Obedience-Ansätze, spielen ein wenig Frisbee, tricksen total gerne, aber einer Sache gehen wir auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit nach: dem Agility.

Ich selbst gehörte lange zu den Menschen, die vom Aussie im Agi nichts halten. So probierten wir uns einige Wochen nach der "vorzüglich" abgelegten Begleithundeprüfung mit 18 Monaten erst einmal im Turnierhundesport aus, so wie es von Anfang an geplant war. Durch einen Zufall sind wir dann zum Agility gekommen - und wir sind geblieben. Mylie gehört zu den Agi-Aussies, die sehr konzentiert arbeiten, nicht im Trieb durchkläffen, aber schon gerne mal kommentieren, wenn das noch sehr unfähige Frauchen mal wieder den nächsten Fehler macht. Sie ist aber ständig ansprechbar und lässt sich in der Regel sogar wenige Momente vor einem Hindernis noch umlenken. Da ist es dann meine Aufgabe, Befehle früh genug zu erteilen - denn sie ist nicht nur sehr genau, sondern kann auch sehr schnell sein. Sie ist ein Hund, dem auch Agility einfach nur Spaß macht. Ich brauche sie nie motivieren; die erfolgreich ausgeführte Arbeit selbst ist für Mylie Bestätigung genug. So kann ich mir bei ihr sehr sicher sein, dass sie mit einem etwas erfahreneren Hundeführer bestimmt schon jetzt einiges mehr erreicht hätte. Aber es wäre nicht Mylie, wenn sie mir nicht auch im Sport jeden Fehler früher oder später verzeihen würde und so hoffe ich auf noch viele erfolgreiche und tolle Agi-Jahre mit meinem Seelenhund.

 


Stehbilder mit 4 Jahren

Mylies Frauchen Laura ist mittlerweile eine sehr gute Freundin von mir geworden und begleitet uns oft in vielen Lebenslagen, diese hält sie auch meist bildlich fest, worüber ich mich am meisten freue :)